1:5 Klatsche    Mit grossen Hoffnungen war Eferding/Fraham in das Derby gegen den UFC Haibach gegangen. Doch schon nach 10 Minuten gab es mit dem 0:1  des Haibachers Armin Pumberger den ersten Dämpfer. Haibach setzte nach und schon 10 Minuten später nützte Andreas Mayrhofer einen weiteren Patzer der Heimmannschaft zum 2:0 für Haibach. Was nun folgte war ein einziger Sturmlauf auf das Gehäuse von Fraham. Mit ihrem gekonnten Direktspiel, dem Einsatz und vorbildlicher Laufarbeit spielte Haibach in dieser Phase des Spiels Fraham direkt schwindlig. Die Gastgeber wirkten völlig lethargisch,waren zeitweise völlig von der Rolle, standen meist viel zu weit vom Gegner weg, kamen dadurch nie in die Zweikämpfe und liefen dem Ball und dem Gegner meistens hilflos hinterher. Als noch dazu kurz vor dem Pausenpfiff der Frahamer Robert Mitter nach einer "gröberen Meinungsverschiedenheit" mit Schiri Undesser von diesem vom Feld geschickt wurde, schien das Spiel damit vorzeitig gelaufen. Dass sich Fussball aber zu einem grossen Teil im Kopf abspielt,  bekamen die Zuseher anfangs der zweiten Spielhälfte zu sehen. Fraham kam wie verwandelt aus der Kabine, wirkte plötzlich hellwach, war agressiv und drückte Haibach sofort völlig in die Defensive. Haibach hingegen wirkte trotz der 2:0 Führung und nummerischer Überlegenheit auf einmal wie gelähmt. Nichts mehr war von der klaren spielerischen Überlegenheit der ersten Spielhälfte zu sehen. Es waren erst 3 Minuten nach dem Wiederanpfiff gespielt ,als der beste Frahamer an diesem Tag Philipp MItter auf 1:2 verkürzen konnte. Nun war das Spiel auf Messers Schneide. Der förmlich in der Luft liegende mögliche Ausgleich schien nur mehr eine Frage der Zeit zu sein. Doch leider verlor jetzt der unter Beobachtung stehende junge Schiedsrichter zusehends die Orientierung und nahm massiv auf den Spielverlauf Einfluss. Als Kujtim Mehmeti im Strafraum der Gäste von einem Gegenspieler von hinten von den Beinen geholt wurde, verweigerte der Unparteiische Fraham nicht nur einen lupenreinen Elfmeter, sondern entschied zum Entsetzen des gefoulten Spielers und zur  Verblüffung Aller auf Freistoss für die Gäste. Wenig später startete ein Haibacher aus höchst abseitsverdächtiger Position, die Fahne des Gästewachlers blieb unten und Schiedsrichter Undesser anerkannte den äusserst fragwürdigen Treffer zum  3:1 für die Gäste (71.). Zwei sehr umstrittene Situationen, in denen das Spiel auch einen anderen Verlauf hätte nehmen können. Mit einem weiteren Ausschluss auf Frahamer Seite zwei Minuten später war die Partie aber dann endgültig entschieden. Nach einem völlig unnötigen und dummen Handspiel schon in Hälfte Eins, musste Kujtim Mehmeti nach wiederholtem Foulspiel vom Platz.. Die beiden weiteren Treffer der Haibacher zum 5:1 Endstand waren da nur noch Draufgabe. Aufgrund der ausgezeichneten ersten Spielhälfte war aber der Sieg von Haibach schlussendlich nicht unverdient und man muss der jungen Mannschaft von Trainer Toni Gamharter neidlos zum Erfolg gratulieren. Für Fraham wird es eng und man droht vorerst einmal den Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle zu verlieren. Jetzt heißt es sich am Wochenende mit Anstand in die Winterpause zu verabschieden um sich dann für das Frühjahr wieder voll zu motivieren.  Und es muss Klartext geredet werden. Denn natürlich leidet derzeit das Spiel von Fraham sichtbar unter den vielen Ausfällen. ABER es sind nicht nur die Verletzten die abgehen. Es sind vor allem immer wieder Disziplinlosigkeiten die beinahe Woche für Woche zu  Feldverweisen und den damit verbundenen zahlreichen Sperren führen.  Damit steht Trainer Stefan Pointner immer wieder vor der schier unlösbaren Aufgabe jedes Wochenende eine schlagkräftige Truppe auf die Beine zu stellen.  Doch nicht nur die Kampfmannschaft leidet unter dem personellen Engpass, auch die Reserve pfeift dadurch schon aus dem letzten Loch. Noch dazu wo es auch so manchem schlichtweg am Charakter fehlt und er trotz Zusage  sein Team dann am Matchtag im Stich lässt. Ausserdem vertragen offensichtlich einige hoffnungsvolle Talente das Schulterklopfen sehr schlecht, neigen deshalb schnell zu Starallüren, sind beleidigt wenn sie "nur" in der Reserve zum Zug kommen.

Ef./Fraham:   Schmelzer;  Kran - Gabric - Halbach;  Wachsmann - Mitter M. - Mitter Ph. - Mitter R. - Mehmeti; Mayr - Tratlehner.

Das Vorspiel endete 1:1. Torschütze für Fraham Remzi Akin   -  Fotos davon nach denen der Kampfmannschaft