0:7 zum Abschluss Dass es gegen den Tabellenzweiten Ansfelden sehr schwer werden wird hatte man gewusst. Dass es aber mit 0:7 die höchste Saisonniederlage setzen würde damit hatten nicht einmal die ärgsten Pessimisten gerechnet. Doch irgendwie war dieses letzte Spiel ein Abbild der gesamten verkorksten Herbstsaison. Durch die zahlreichen Ausfälle ohnehin schon arg geschwächt, half die dermaßen dezimierte Frahamer Verlegenheitself zum Überdruss auch noch beim schnellen Führungstreffer der Hausherren kräftig mit. Ein unglückliches Eigentor in der 5.Spielminute und dasfolgende 2:0 der Hausherren nur vier Minuten später, warfen schon nach nicht einmal 10 Minuten alle guten Vorsätze über den Haufen. Damit war nach 9 Minuten die Partie gelaufen. Die restlichen 80 Spielminuten stemmte sich Fraham so gut es halt ging einem übermächtigen Gegner entgegen. Jedoch musste Torhüter Nicolas Schmelzer, der am allerwenigsten für das hohe Ergebniss konnte, noch weitere 5x hinter sich greifen. Dem Halbzeitstand von 3:0 für Ansfelden folgten in Hälfte 2 noch vier weitere Treffer der Platzherren, was am Ende ein sattes 0:7 aus Frahamer Sicht bedeutete. Viel mehr ist über das letzte Meisterschaftsspiel nicht zu berichten und man sollte schnell den Mantel des Vergessens darüber breiten. Genauso wie über den total verpatzten Herbst mit nur einem einzigen vollen Erfolg. Es ist am besten einen dicken Strich unter den bisherigen Saisonverlauf zu ziehen, die Fehler zu suchen und darauf zu reagieren. Es gibt deren ja viele. Da wäre einmal die mangelnde Vorbereitung einzelner Spieler im Sommer mit deutlich sichtbaren Konditionsmängel nach nur 60 Spielminuten, die vielen Disziplinlosigkeiten mit den damit verbundenen Sperren nach 8 Ausschlüssen, charakterloses Imstichlassen des Trainers und der Mannschaft durch Nichterscheinen zum Match,...Jammern nützt jetzt nichts mehr! Jetzt heisst es die Ärmel hochkrempeln und sich auf den Start im Frühjahr vorzubereiten. Schon in Runde eins kommt es am 25.März in Linz zum Schlüsselspiel bei Tabellenschlusslicht LASK Linz JKU. Da zählt wohl nur ein Dreier, sonst ist der Zug zum Klassenerhalt wohl endgültig abgefahren.